Ein sicheres Handyspiel für Ihr Kind auswählen: 7 Fragen
Werbung, Chat, Datenerfassung, Käufe und Spieldesign: sieben Fragen, die Sie vor dem Herunterladen stellen sollten.
In den App-Stores gibt es Tausende Apps mit dem Etikett „für Kinder“, aber nicht alle sind mit derselben Sorgfalt gemacht. Wer vor dem Herunterladen diese sieben Fragen stellt, trifft leichter eine gute Wahl.
1. Gibt es Werbung im Spiel?
Kinder können Werbung oft nur schwer von Spielinhalten unterscheiden. Werbung, die mitten im Spiel aufpoppt, stört die Konzentration, und versehentliches Antippen kann Kinder in den Store oder in andere Apps führen. Achten Sie auf der Store-Seite auf den Hinweis „Enthält Werbung“ und wählen Sie, wenn möglich, werbefreie Spiele.
2. Gibt es Chat oder Online-Interaktion?
Nachrichten mit Fremden, Sprachchat oder frei wählbare Benutzernamen können für kleine Kinder Risiken bergen. Ist Ihr Kind noch jung, wählen Sie Spiele ohne solche sozialen Funktionen.
3. Welche Daten werden erfasst?
Der Abschnitt „Datensicherheit“ (Google Play) bzw. „App-Datenschutz“ (App Store) auf der Store-Seite zeigt, welche Daten eine App erfasst. Bei einem Kinderspiel, das Standort, Kontakte oder eine Werbe-ID verlangt, sollten Sie zweimal überlegen. Die Datenschutzerklärung sollte klar und leicht verständlich sein.
4. Wie sind Käufe geschützt?
Wenn es In-App-Käufe gibt, aktivieren Sie die Elternfreigabe des Stores (Kaufgenehmigungen bei Google Play, „Kaufanfrage“ auf dem iPhone). Meiden Sie Spiele, die Kinder ständig zum Kaufen drängen, und zufällige Belohnungsboxen.
5. Passt die Altersfreigabe?
PEGI, USK, ESRB oder die eigene Altersfreigabe des Stores sind ein Ausgangspunkt. Verlassen Sie sich aber nicht nur auf das Etikett; sehen Sie sich auch Screenshots und Trailer an.
6. Kann man offline spielen?
Spiele, die ohne Internet funktionieren, sind praktisch auf Reisen und verringern zugleich internetbezogene Risiken (Werbung, Chat, Datenübertragung).
7. Ist es darauf ausgelegt, Kinder am Bildschirm zu halten?
Tägliche Belohnungen, Benachrichtigungen wie „Verlier deine Serie nicht“, Wartetimer und Mechaniken, die auf der Angst vor Verlust beruhen, sollen Kinder zum Weiterspielen bewegen. Offene Spiele ohne Regeln oder Zeitlimits, die von der Fantasie des Kindes leben, bieten meist ein gesünderes Spielerlebnis.
Bonus: Gemeinsam spielen
Am besten prüfen Sie ein Spiel, indem Sie es die ersten Male gemeinsam mit Ihrem Kind erkunden. So sehen Sie, was ihm Spaß macht und wo es nicht weiterkommt, und können Gespräche beginnen, die die Geschichten aus dem Spiel ins echte Leben holen.
bibibeep ist so gestaltet, dass es auf all diese Fragen eine „sichere“ Antwort gibt: keine Werbung, kein Chat, offline spielbar und nur anonyme Statistiken.